Kostenfrei für Jedermann

ifa-Galerie Stuttgart

Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart

Logo ifa-Galerie

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr

Kontakt
Tel.: 0711.2225-173
Fax: 0711.2264-346
info@ifa.de

 

 

Räumlichkeiten ifa-Galerie
ifa-Galerie // Foto: die arge lola, 2012
Räumlichkeiten ifa-Galerie
ifa-Galerie // Foto: die arge lola, 2012

Über die ifa-Galerie Stuttgart

 

Kulturen verbinden

Das Institut für Auslandsbeziehungen e.V. engagiert sich weltweit für Kunstaustausch, den Dialog der Zivilgesellschaften und die Vermittlung außenkulturpolitischer Informationen.

 

Kunst kennt keine Grenzen; sie überwindet Sprachbarrieren und Kulturschranken und schafft eine gemeinsame Sprache zwischen den Kulturen: Die ifa-Galerien Stuttgart und Berlin stellen in meist thematischen Ausstellungen aktuelle Kunst, Architektur und Design aus aller Welt vor und fördern somit den interkulturellen Dialog und Diskurs.

 

Die Abteilung Kunst konzipiert, realisiert und organisiert Ausstellungen deutscher Kunst weltweit und fördert Ausstellungsvorhaben deutscher KünstlerInnen sowie Biennalen im Ausland.

 

Das ifa wird gefördert vom Auswärtigen Amt, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart.

 

Karteninfos

  • Der Eintritt zu den Ausstellungen der ifa-Galerie ist in der Regel frei

 

 

 

Straßenschlachtszene
Jitish Kallat: Anger at the Speed of Fright, 2010 // Foto: courtesy Jitish Kallat

Ausstellungen

Aufstand: Das allmähliche Aufkündigen der Zukunft

27. April – 24. Juni 2018

Öffnungszeiten: Di - So 12 - 18 Uhr

Montags und an Feiertagen geschlossen Eintritt frei

 

Einmischung erwünscht? Widerstand: mitgestaltende Bürgerpflicht oder wirkungsloses Aufbegehren? Aufstand: Chance auf Neubeginn oder Verhärtung der Fronten? In unruhiger, lokal und global unsicherer Zeit setzt sich die Ausstellung mit Widerstand, Aufstand und Aufruhr auseinander. Wenn Menschen sich gegen die herrschende Politik zusammenschließen und aufbegehren, so kann dies Veränderung zum Besseren, zu mehr Gerechtigkeit bewirken; es kann aber auch zu Massenaufstand, Bürgerkrieg, antikolonialem Kampf, und bis hin zu Völkermord führen.

 

Thematisiert werden von den Künstler/-innen unter anderem ökonomische Veränderungen, die Ungleichheit verstärken und das Aufbegehren dagegen hervorrufen, oder auch Ängste, die durch kollektives Handeln bei Demonstrationen hervorgerufen werden. Untersucht werden Unruhen und Ausschreitungen an verschiedenen Orten der Welt von der kolonialen Moderne bis heute. In ihrer künstlerischen, sozialen und politischen Praxis erkunden die an diesem Projekt Beteiligten die komplexe Realität staatlich gelenkter gesellschaftlicher Spaltung, rassistischer Gewalt, jüngster Genozide und polizeilicher Kontrolle.

 

Einerseits gehört zu Aufruhr auch – mit den Worten eines Theoretikers der italienischen Linken, Franco ‚Bifo‘ Berardi, und des britischen Kulturwissenschaftlers Mark Fisher – das langsame Aufkündigen von Zukunft; andererseits kommt im Widerstand der rebellische Geist, das noch nicht disziplinierte und angepasste Wesen einer Gesellschaft zum Ausdruck, die Mikropolitik der Menge, die Veränderung herbeiführen kann.

 

Beteiligte Künstler-/innen:

Vernon Ah Kee,  John Akomfrah , Chto Delat, Dilip Gaonkar/Liam Mayes, Gauri Gill, Louis Henderson, Satch Hoyt, Jitish Kallat, Glenn Ligon, Daniel Joseph Martinez, Natascha Sadr Haghighian, SAHMAT, Chandragupta Thenuwara, Ala Younis

Kuratorin der Ausstellung: Natasha Ginwala

Kuratorische Assistenz: Krisztina Hunya

 

/// http://www.ifa.de/kunst/ifa-galerien/stuttgart.html

 

 

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