Duo-Konzert: Felix Mendelssohn, Beethoven und Tschaikowsky – Klangwelten im Dialog
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Die Individualität des einzelnen Menschen im Mittelpunkt, die Emanzipation vor dem Hintergrund umfangreicher Umwälzungen der industriellen Revolution in seiner Vielfalt leuchtend, diesem SPEKTRUM gab die
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Die Individualität des einzelnen Menschen im Mittelpunkt, die Emanzipation vor dem Hintergrund umfangreicher Umwälzungen der industriellen Revolution in seiner Vielfalt leuchtend, diesem SPEKTRUM gab die Musik der Romantik Gehör. Ludwig van Beethoven entwarf in dieser Umgebung eine neue Form der „Tonmalerei“, aus der später Mendelssohn und seine Wegbegleiter eine Blüte der Romantik werden ließen. Diese Tonmalerei mit der Farbpalette des Hammerflügels erlebbar zu machen, ist Gegenstand unseres diesjährigen Festivals. Das SPEKTRUM spannt sich um den Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy – herausragender Virtuose, Meister der Improvisationskunst und Wegbereiter der Romantik. Wir laden das Publikum ein, sich beim diesjährigen Fortepiano Festival vom musikalischen SPEKTRUM dieses musikalischen Aufbruchs berühren zu lassen – in Solo- und Kammerkonzerten und moderierten Konzerten für Schulklassen.
Freitag 21.11.2025, 19 Uhr
Haigstkirche, Alte Weinsteige 103, 70597 Stuttgart
Duo-Konzert: Felix Mendelssohn, Beethoven und Tschaikowsky – Klangwelten im Dialog
Hammerflügel nach Fritz von Michael Walker, 2000
Isabelle Farr | Violine
Yuko Abe-Haueis | Hammerflügel nach Fritz von Michael Walker
Felix Mendelssohn, der mit der Wiederaufführung von Bachs Matthäuspassion im Jahr 1829 eine ganze Epoche neu belebte, hinterließ auch eigene musikalische Schätze, die erst spät ans Licht kamen. Seine Sonate in F-Dur für Violine und Klavier, 1953 von Yehudi Menuhin entdeckt, verbindet klassische Formstrenge mit romantischer Ausdruckskraft. Eine lyrische Eleganz durchzieht das Werk – ein Klangideal, dessen späterer Widerhall sich im „Herbstlied“ aus Die Jahreszeiten op. 37b von Pjotr I. Tschaikowsky findet. Dessen innige Melancholie greift Mendelssohns Tonwelt auf. Von hier aus führt der Weg zurück zu Ludwig van Beethoven, der mit seiner Sonate in c-Moll op. 30 Nr. 2 die Gleichberechtigung von Violine und Klavier grundlegend prägte. Im Zenit seines Ruhms, doch bereits gezeichnet von der Katastrophe der Taubheit, erhob er die Gattung der Violinsonate zu neuer Größe – zwei Stimmen, zwei Schicksale, vereint im Streben nach dem Höheren.
Programm
Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier und Violine op 30 Nr. 2 c-moll
Allegro con brio, Adagio cantabile, Scherzo. Allegro, Finale. Allegro – Presto
Pjotr I. Tschaikowsky
Die Jahreszeiten, op. 37b, Oktober
Felix Mendelssohn-Bartholdy
Sonate F-Dur für Violine und Klavier
Allegro vivace, Adagio, Allegro vivace
